Wenn du einen unruhigen Magen beruhigen möchtest, kannst du mit kleinen Veränderungen beginnen: Kräutertee Kamille oder Pfefferminze. Essgewohnheiten Beobachte, welche Lebensmittel deine Beschwerden beeinflussen. Pflanzliche Inhaltsstoffe Zum Beispiel Berberin und Magnolienrinde. Darmmikrobiota Probiotika, Präbiotika und Ballaststoffe schrittweise einführen. Darmbewegung Regelmäßige Mahlzeiten, Flüssigkeit und Bewegung. Stress Yoga, Meditation, tiefe Atemübungen und Erholung. Flüssigkeit Über den Tag verteilt regelmäßig trinken. Bewegung Probiere einen ruhigen Spaziergang nach dem Essen. Jeder Magen ist anders. Was bei einer Person funktioniert, muss bei einer anderen nicht genauso gut funktionieren. Nimm daher kleine Veränderungen vor und beobachte, wie dein eigener Magen darauf reagiert. Wenn die Beschwerden wiederkehren oder deinen Alltag beeinträchtigen, kann es sinnvoller sein, herauszufinden, warum dein Magen reagiert, anstatt sich ausschließlich auf die Linderung der Symptome zu konzentrieren.
Es gibt keine Lösung, die für alle funktioniert. Kleine Veränderungen können dir jedoch helfen herauszufinden, was deinem eigenen Magen guttut.
Tipp | Was du ausprobieren kannst |
1. Probiere Kräutertee | Kamille und Pfefferminze werden traditionell zur Unterstützung der Verdauung verwendet. |
2. Beobachte deine Ernährung | Achte darauf, welche Lebensmittel Blähungen, Gasbildung oder andere Beschwerden auszulösen scheinen. |
3. Entdecke pflanzliche Inhaltsstoffe | Berberin und Magnolienrinde wurden unter anderem aufgrund ihrer antimikrobiellen und bakterienmodulierenden Eigenschaften untersucht. |
4. Führe Probiotika und Präbiotika schrittweise ein | Bei manchen Menschen können neue Produkte oder eine schnelle Erhöhung der Ballaststoffzufuhr zu mehr Gasen oder Blähungen führen. |
5. Unterstütze die Darmbewegung | Regelmäßige Mahlzeiten, ausreichend Flüssigkeit und Bewegung im Alltag können eine normale Darmfunktion unterstützen. |
6. Gib deinem Magen Zeit zur Erholung | Stress kann die Kommunikation zwischen Gehirn und Darm beeinflussen. Probiere Yoga, Meditation, tiefe Atemübungen oder andere Formen der Entspannung. |
7. Trinke regelmäßig | Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist wichtig für die normale Körperfunktion und kann besonders bei Verstopfung hilfreich sein. |
8. Bewege dich nach dem Essen | Ein ruhiger Spaziergang nach einer Mahlzeit kann eine einfache Möglichkeit sein, aktiv zu bleiben und kann angenehm sein, wenn sich der Magen schwer anfühlt. |
1. Probiere Kräutertee
Kamille und Pfefferminze werden traditionell zur Unterstützung der Verdauung verwendet.
Eine warme Tasse Kräutertee kann außerdem eine einfache Möglichkeit sein, Flüssigkeit aufzunehmen und nach einer Mahlzeit einen ruhigen Moment zu schaffen.
2. Beobachte, welche Lebensmittel deinen Magen beeinflussen
Lebensmittel wirken sich von Person zu Person unterschiedlich auf den Magen aus. Manche Menschen reagieren beispielsweise auf große Mahlzeiten oder Lebensmittel mit einem hohen Anteil an fermentierbaren Kohlenhydraten.
Eine Low-FODMAP-Ernährung begrenzt bestimmte fermentierbare Kohlenhydrate, die bei empfindlichen Personen zu Gasbildung und Blähungen beitragen können. Sie wird unter anderem bei Reizdarmsyndrom (IBS) und anderen funktionellen Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt.
Beispiele für Lebensmittel, die häufig Bestandteil einer Low-FODMAP-Ernährung sind:
- Gemüse: Karotten, Gurke, Spinat, Zucchini, Tomaten, Salat
- Obst und Beeren: Heidelbeeren, Erdbeeren, Orangen, Weintrauben, Kiwi
- Getreide und Getreideprodukte: Reis, Quinoa, Hafer
- Wurzelgemüse: Kartoffeln
Eine Low-FODMAP-Ernährung dient in erster Linie der Symptomkontrolle und ist nicht für jeden geeignet. Wenn du über einen längeren Zeitraum eine stärker eingeschränkte Ernährung in Betracht ziehst, kann die Unterstützung durch eine Ernährungsfachkraft sinnvoll sein.
3. Entdecke pflanzliche Inhaltsstoffe
Einige pflanzliche Inhaltsstoffe wurden aufgrund ihrer antimikrobiellen oder bakterienmodulierenden Eigenschaften untersucht.
Dazu gehören beispielsweise:
- Berberin
- Oreganoöl
- Allicin, ein aktiver Bestandteil von Knoblauch
- Jatobá-Rinde
- Magnolienrinde
- Rosenwurz
Magnolienrinde ist insbesondere im Zusammenhang mit dem mikrobiellen Umfeld des Darms interessant und ist unter anderem in GutClear® enthalten.
Wichtig: Natürlich bedeutet nicht automatisch, dass etwas für jeden geeignet ist. Die Reaktion kann je nach Inhaltsstoff, Menge und individueller Empfindlichkeit unterschiedlich ausfallen.
4. Führe Probiotika und Präbiotika schrittweise ein
Probiotika und Präbiotika können die Darmmikrobiota beeinflussen, aber nicht jeder Mensch reagiert gleich darauf.
Probiotika kommen unter anderem in einigen fermentierten Lebensmitteln und Nahrungsergänzungsmitteln vor.
Präbiotika sind Stoffe, die bestimmten Bakterien im Darm als Nahrung dienen.
Bei manchen Menschen können neue fermentierte Lebensmittel, Probiotika oder eine schnelle Erhöhung der Ballaststoffzufuhr zu mehr Gasen und Blähungen führen.
Wenn du einen empfindlichen Magen hast, kann es daher sinnvoll sein:
- Mit kleinen Mengen zu beginnen.
- Nur eine Sache nach der anderen einzuführen.
- Deinem Magen Zeit zur Anpassung zu geben.
- Darauf zu achten, wie du darauf reagierst.
5. Unterstütze die natürliche Darmbewegung
Die Darmbewegung hilft dabei, den Darminhalt durch den Magen-Darm-Trakt zu transportieren.
Du kannst eine normale Darmfunktion unterstützen, indem du:
- regelmäßig isst
- ausreichend trinkst
- körperlich aktiv bleibst
- langes Sitzen möglichst vermeidest
Einige pflanzliche Inhaltsstoffe wie Ingwer und Pfefferminze werden ebenfalls traditionell zur Unterstützung der Verdauung verwendet.
6. Stress reduzieren und Erholung priorisieren
Magen und Gehirn kommunizieren ständig über die Darm-Hirn-Achse.
Stress kann die Verdauung und die Darmbewegungen beeinflussen und bei manchen Menschen dazu führen, dass Verdauungsbeschwerden stärker wahrgenommen werden.
Du kannst beispielsweise Folgendes ausprobieren:
- Yoga
- Tiefe Atemübungen
- Meditation
- Einen ruhigen Spaziergang
- Regelmäßige Pausen
- Ausreichend Schlaf
Es muss nicht kompliziert sein. Schon einige Minuten Ruhe und Erholung können ein guter Anfang sein.
7. Ausreichend trinken
Flüssigkeit ist wichtig für die normale Körperfunktion und kann besonders wichtig sein, wenn du zu Verstopfung neigst.
Wasser ist eine einfache erste Wahl.
Kohlensäurehaltige Getränke können bei manchen Menschen dagegen zu einem aufgeblähten Gefühl beitragen.
Es gibt keine genaue Trinkmenge, die für alle gleichermaßen geeignet ist. Der Flüssigkeitsbedarf hängt unter anderem von Körpergröße, körperlicher Aktivität, Temperatur und Ernährung ab.
Ein einfacher Anfang ist, über den Tag verteilt regelmäßig zu trinken und darauf zu achten, wie dein Magen darauf reagiert.
8. Bewege dich – am besten nach dem Essen
Du musst nicht intensiv trainieren, um mehr Bewegung in deinen Alltag zu integrieren.
Probiere beispielsweise:
- 10–20 Minuten spazieren gehen
- Leichtes Yoga
- Radfahren
- Andere Bewegung, die sich für deinen Körper gut anfühlt
Ein ruhiger Spaziergang nach dem Essen kann eine einfache Möglichkeit sein, aktiv zu bleiben und kann angenehm sein, wenn sich dein Magen schwer oder aufgebläht anfühlt.
Was kann man tun, um einen unruhigen Magen schnell zu beruhigen?
Wenn sich dein Magen gerade unruhig anfühlt, kannst du mit einigen einfachen Dingen beginnen:
Wasser trinken → einen ruhigen Spaziergang machen → eine kleinere Mahlzeit wählen → Dinge vermeiden, von denen du weißt, dass sie deine Beschwerden auslösen → dir Zeit zum Entspannen geben.
Es gibt keine universelle Methode, die einen unruhigen Magen sofort beruhigt. Was am besten funktioniert, hängt davon ab, was die Beschwerden verursacht.
Was kann einen unruhigen Magen verursachen?
Ein unruhiger Magen kann viele verschiedene Ursachen haben.
Möglicher Faktor | Beispiele für Magen-Darm-Beschwerden |
Stress | Unruhiger Magen, Magenkrämpfe, veränderte Stuhlgewohnheiten |
Essgewohnheiten | Blähungen, Gasbildung, Beschwerden |
Große Mahlzeiten | Schweres oder aufgeblähtes Gefühl |
Bestimmte Lebensmittel | Gase, Blähungen oder Durchfall |
Verstopfung | Blähungen, Bauchbeschwerden |
IBS / Reizdarmsyndrom | Blähungen, Gase, Durchfall oder Verstopfung |
SIBO | Blähungen, Gasbildung und veränderte Stuhlgewohnheiten |
Andere Magen-Darm-Beschwerden | Unterschiedliche Symptome |
Da verschiedene Erkrankungen und Beschwerden ähnliche Symptome verursachen können, lässt sich die Ursache nicht allein anhand des Bauchgefühls feststellen.
Könnte SIBO eine Erklärung für Magen-Darm-Beschwerden sein?
SIBO steht für Small Intestinal Bacterial Overgrowth und bezeichnet eine Überwucherung von Bakterien im Dünndarm.
Zu den häufigen Beschwerden können gehören:
- Blähungen
- Gasbildung
- Bauchschmerzen oder Beschwerden
- Durchfall
- Verstopfung
- Veränderungen der Stuhlgewohnheiten
Die gleichen Symptome können jedoch auch bei vielen anderen Magen-Darm-Beschwerden auftreten.
Allein anhand der Symptome lässt sich SIBO daher nicht feststellen.
Wenn du wiederkehrende Beschwerden hast und SIBO vermutest, kann es sinnvoll sein, dies weiter abklären zu lassen.
Kann GutClear® bei SIBO verwendet werden?
GutClear® ist ein pflanzliches Nahrungsergänzungsmittel mit Fokus auf das mikrobielle Umfeld im Darm.
Wenn du SIBO vermutest oder wiederkehrende Magen-Darm-Beschwerden hast, ist es wichtig, zunächst zu versuchen zu verstehen, was hinter den Beschwerden steckt.
Nahrungsergänzungsmittel ersetzen keine medizinische Untersuchung oder Behandlung, wenn diese erforderlich ist.
Wann sollte man bei Magen-Darm-Beschwerden einen Arzt aufsuchen?
Wiederkehrende oder länger anhaltende Beschwerden sollten gegebenenfalls ärztlich abgeklärt werden.
Wende dich an eine Ärztin oder einen Arzt, wenn deine Beschwerden:
- länger anhalten oder häufig wiederkehren
- deinen Alltag beeinträchtigen
- sich deutlich verändern
- trotz Veränderungen bei Ernährung und Lebensstil nicht besser werden
Suche ärztliche Hilfe, wenn Magen-Darm-Beschwerden beispielsweise zusammen mit Folgendem auftreten:
- Unerklärlicher Gewichtsverlust
- Blut im Stuhl
- Anhaltende oder starke Bauchschmerzen
- Fieber
- Anhaltender Durchfall oder Erbrechen
- Deutlich veränderte Stuhlgewohnheiten
Eine medizinische Untersuchung kann dabei helfen, andere mögliche Ursachen zu erkennen oder auszuschließen.

