Vor einigen Jahren war mir der Begriff SIBO noch völlig unbekannt, bis ich selbst davon betroffen war“, sagt Hans Fischer, außerordentlicher Professor für Mikrobiologie an der Universität Lund.
Hans Fischers Interesse an der Darmgesundheit begann nicht im Labor. Es begann in einer der stressigsten Phasen seines Lebens.
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Zu dieser Zeit war er alleinerziehender Vater eines kleinen Kindes, hatte einen anspruchsvollen Job und baute gleichzeitig ein hochmodernes mikrobiologisches Forschungslabor auf. Unter diesem Druck begann sich sein Gesundheitszustand rapide zu verschlechtern.
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Er litt unter starker Erschöpfung, wiederkehrenden Kopfschmerzen, Blähungen, Bauchbeschwerden, Herzklopfen und plötzlichen Reaktionen auf Lebensmittel, die er zuvor immer gut vertragen hatte. Die täglichen Mahlzeiten wurden unberechenbar. Käse, Eier, Brot, Fisch und Milchprodukte führten plötzlich dazu, dass er sich unwohl fühlte.
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Zunächst schienen die Symptome nichts miteinander zu tun zu haben. Manche schienen verdauungsbedingt zu sein, andere kardiovaskulär. Doch in ihrer Gesamtheit erschwerten sie ihm den Alltag zunehmend.
Besorgt über die Heftigkeit seiner Symptome suchte Hans seinen Hausarzt auf.
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Die Untersuchungen ergaben hohen Blutdruck, einen schnellen Puls und erhöhten Augeninnendruck, auch bekannt als Glaukom. Ihm wurden Blutdruckmedikamente und Herzrhythmusmedikamente verschrieben, und er erhielt Termine für regelmäßige Augenuntersuchungen.
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Doch trotz der Behandlung hatte er nicht das Gefühl, dass das zugrunde liegende Problem gelöst war.
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Seine Magenbeschwerden hielten an. Seine Kopfschmerzen blieben bestehen. Sein Schlaf verschlechterte sich, und die chronischen Beschwerden begannen, seine Stimmung, seine Energie und seine Fähigkeit, normal zu funktionieren, zu beeinträchtigen.
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Trotz der Medikamente hatte Hans das Gefühl, dass etwas Tieferliegendes immer noch übersehen wurde.
Schließlich suchte Hans wegen seiner Bauchschmerzen einen Heilpraktiker auf. Er erhielt ein Glas Pulver aus der Rinde des Jatoba-Baums und wurde angewiesen, es zwei Wochen lang einzunehmen.
Nach der Einnahme stellte er etwas Wichtiges fest.
Seine Magensymptome besserten sich. Die Veränderung war zwar noch nicht vollständig – er litt weiterhin unter Kopfschmerzen, Bluthochdruck und Herzrasen –, aber es war das erste deutliche Anzeichen dafür, dass etwas in seinem Darm sein Befinden beeinflussen könnte.
Für Hans warf dies eine neue Frage auf:
Hans Fischers Interesse an der Darmgesundheit begann nicht im Labor. Es begann in einer der stressigsten Phasen seines Lebens.
Zu dieser Zeit war er alleinerziehender Vater eines kleinen Kindes, hatte einen anspruchsvollen Job und baute gleichzeitig ein hochmodernes mikrobiologisches Forschungslabor auf. Unter diesem Druck begann sich sein Gesundheitszustand rapide zu verschlechtern.
Er litt unter starker Erschöpfung, wiederkehrenden Kopfschmerzen, Blähungen, Bauchbeschwerden, Herzklopfen und plötzlichen Reaktionen auf Lebensmittel, die er zuvor immer gut vertragen hatte. Die täglichen Mahlzeiten wurden unberechenbar. Käse, Eier, Brot, Fisch und Milchprodukte führten plötzlich dazu, dass er sich unwohl fühlte.
Zunächst schienen die Symptome nichts miteinander zu tun zu haben. Manche schienen verdauungsbedingt zu sein, andere kardiovaskulär. Doch zusammen machten sie das tägliche Leben zunehmend schwieriger.
Diese Frage war der Ausgangspunkt für eine weitaus umfangreichere Untersuchung.
Hans hatte sein eigenes Darmmikrobiom regelmäßig analysiert. Bei früheren Tests hatte er festgestellt, dass etwa 50 % seiner Darmbakterien aus Prevotella copri bestanden.
Nach der Jatoba-Behandlung führte er erneut einen Test durch. Diesmal war die Anzahl dieser Bakterien drastisch zurückgegangen.
Dieses Ergebnis ließ ihn vermuten, dass die Bakterien nicht nur im Dickdarm vorhanden gewesen waren, sondern möglicherweise auch dort wuchsen, wo sie nichts zu suchen hatten – im Dünndarm.
Als Hans in der wissenschaftlichen Literatur recherchierte, stieß er auf den Begriff SIBO: Small Intestinal Bacterial Overgrowth (bakterielle Überbesiedelung des Dünndarms).
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SIBO beschreibt einen Zustand, bei dem sich Bakterien im Dünndarm übermäßig vermehren. Dies kann die Verdauung stören, die Verträglichkeit von Nahrungsmitteln beeinträchtigen und zu Symptomen wie Blähungen, Bauchbeschwerden, Müdigkeit und Nahrungsmittelunverträglichkeiten beitragen.
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Zum ersten Mal ergaben viele von Hans’ Symptomen einen Sinn.
Hans begnügte sich nicht mit persönlichen Beobachtungen. Als Mikrobiologieforscher wollte er das Problem tiefergehend verstehen.
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Er begann, eine Vielzahl pflanzlicher Stoffe im Labor zu testen, um deren antimikrobielle Eigenschaften zu untersuchen. Sein Ziel war es nicht einfach, etwas zu finden, das sich „hilfreich anfühlte“, sondern Inhaltsstoffe zu identifizieren, die messbare Wirkungen gegen relevante Darmmikroorganismen zeigten.
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Nachdem er rund fünfzig pflanzliche Stoffe systematisch getestet hatte, identifizierte er eine Kombination aus drei pflanzlichen Komponenten, die eine starke antimikrobielle Wirkung zeigte.
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Die Mischung wurde an Darmbakterien getestet und zeigte auch Wirkungen gegen Mikroorganismen wie Helicobacter pylori, Candida und häufige Darmparasiten.
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Für Hans war dies ein wichtiger Schritt. Aus seiner persönlichen Gesundheitserfahrung war nun eine wissenschaftliche Untersuchung geworden.
Hans testete die pflanzliche Kombination daraufhin an sich selbst.
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Innerhalb weniger Tage stellte er fest, dass sich seine Magenbeschwerden besserten. Lebensmittel, die er zuvor gemieden hatte, vertrug er wieder besser. Bei fortgesetzter Einnahme stellte er weitere Veränderungen seines Allgemeinzustands fest.
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Laut Hans normalisierten sich sein Blutdruck und seine Herzfrequenz schließlich, und er konnte die Einnahme der ihm verschriebenen Medikamente einstellen. Er berichtete außerdem von besserem Schlaf, mehr Energie und der Rückkehr zu einem normaleren Alltag.
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Diese Erfahrung führte zur Entwicklung von GutClear®, einem pflanzlichen Nahrungsergänzungsmittel, das Menschen mit einer bakteriellen Überbesiedelung im Dünndarm unterstützen soll.
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Was als persönliche Suche nach Linderung begann, entwickelte sich nach und nach zu einem Produkt und schließlich zu einem Teil einer umfassenderen Mission.
Hans ist der Ansicht, dass der Dünndarm viel mehr Aufmerksamkeit verdient, als ihm oft zuteilwird.
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Viele Menschen betrachten das Darmmikrobiom als etwas, das hauptsächlich zum Dickdarm gehört. Wenn sich Bakterien jedoch im Dünndarm übermäßig vermehren, können sie die Verdauung, die Nährstoffverwertung und die Verträglichkeit von Lebensmitteln beeinträchtigen.
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Hans ist zudem der Ansicht, dass chronischer Stress eine wichtige Rolle spielen könnte. Stress und Angstzustände können die Darmbewegung, die Verdauung und das Milieu im Darm beeinflussen und möglicherweise die Entstehung eines bakteriellen Ungleichgewichts begünstigen.
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Seine Sichtweise ist einfach:
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Genauso wie wir unsere Zähne putzen, um Problemen im Mundraum vorzubeugen, sollten wir möglicherweise auch auf eine unerwünschte bakterielle Überwucherung im Dünndarm achten.
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Das bedeutet nicht, dass jedes Verdauungsproblem auf SIBO zurückzuführen ist. Doch bei Menschen mit anhaltenden Blähungen, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Müdigkeit oder unerklärlichen Verdauungsbeschwerden könnte der Dünndarm ein wichtiger Untersuchungsschwerpunkt sein.
Hans’ persönliche Erfahrung war der Ausgangspunkt für Gutfeeling Labs.
Heute kombiniert das Unternehmen Mikrobiologie, Darmtests und gezielte Ernährungsstrategien, um Menschen dabei zu helfen, zu verstehen, was in ihrem Darm vor sich geht.
Aus dieser Arbeit entstand GutClear®, das mittlerweile von fast 10.000 Menschen genutzt wird. Das übergeordnete Ziel besteht nicht nur darin, ein Nahrungsergänzungsmittel anzubieten, sondern Menschen dabei zu helfen, einen fundierteren Ansatz für ihre Darmgesundheit zu verfolgen.
Für Hans ging es schon immer um mehr als nur die Linderung seiner eigenen Symptome.
Es geht darum, Menschen zu helfen, die bereits verschiedene Kräuter, Probiotika, Diäten und Nahrungsergänzungsmittel ausprobiert haben, ohne zu verstehen, warum ihre Symptome immer wieder auftreten.
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Durch die Kombination von Tests, Forschung und praktischer Unterstützung für die Darmgesundheit möchte Gutfeeling Labs die verborgene Welt des Darms verständlicher machen – und es einfacher machen, entsprechend zu handeln.